Historischer Grenzbegang der Isthaer Flur

Isthaer wanderten 888 km.

Die Jagdgenossenschaft hatte den jährlichen Rundgang ihrer Mitglieder durch die Isthaer Flur im Jubiläumsjahr für alle interessierten Isthaer geöffnet. Genau 111 Einwohner waren am 29. Mai der Einladung gefolgt und wanderten 8 km durch die Isthaer Gemarkung. Reinhard Brüning vom Geschichtsverein, hielt einen Einführungsvortrag auf dem Dorfplatz und führte die Teilnehmer zunächst an einige geschichtlich interessante Punkte in Istha, bevor er sie durch den südlichen Bereich der Isthaer Flur zu den Wüstungen Nieheim, Bensheim, Holzkirchen und Herbshausen führte. Unterwegs hatten die Organisatoren einen Imbiss neben einer Windkraftanlage, die auch besichtigt werden konnte, vorbereitet. Den etwa acht Kilometer lange Weg konnten die „Grenzgänger“ auch auf zwei von Pferden gezogenen Wagen genießen. In der Scheune des Isthaer Landwirts Ernst-Winfrid Döhne klang der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Mehrere Neubürger nutzten die Möglichkeit ihre neue Heimat kennen zu lernen und Kontakte zu den Dorfbewohnern zu knüpfen.